"Versicherungsschutz“ bei Einsatz von Ekey Fingerscannern (elektronische Zutrittssysteme)

Hier finden Sie einige Auszüge aus Schreiben von verschiedenen Instanzen (ohne Gewähr):

Auszug aus Schreiben: HUK-Coburg, Oktober 2008
„In unserer Hausratversicherung wirkt sich ein Fingerscanner und/oder ein digitaler
Schließzylinder generell nicht schädlich aus.“

Auszug aus Schreiben: Generali, Juli 2008
„Wenn die elektronisch per Fingerprint, Magnetkarte, Nummernschloss etc. zu betätigenden Mechanismen nach dem Öffnen die Tür wieder wirksam versperren, d.h. verriegeln, bestehen unsererseits keine Bedenken, elektronische Systeme werden mechanischen gleichgesetzt.“

„Als Conclusio geht daraus hervor, das hinsichtlich des Einbruchdiebstahlsrisikos versicherungstechnisch relevant ist, ob die Tür/Zutrittseinrichtung tatsächlich verriegelt ist/wird oder nicht. Sekundär ist die Frage, ob die Verriegelung mechanisch oder elektronisch betätigt wird.

Auszug aus Gerichtsurteil Oberster Gerichtshof, November 2007
„das illegale Funkabhören erfülle den Tatbestand des Eindringens mit schlossfremden
und/oder widerrechtlich nachgemachten Schlüsseln.“
Antwort des Urteils auf das Argument ein „Einbruchsdiebstahl“ liege nur vor, wenn Spuren einer Beschädigung
vorliegen: „Hinsichtlich Funktion und Zweckwidmung bestehe nämlich keinerlei Unterschied zwischen herkömmlichen Schlüsseln und einer elektronischen Öffnungsvorrichtung“

Auszug aus Gutachten eines „Allgem. beeid. und gerichtl. zertifizierten
Sachverständigen und Schätzmeister“, April 2009
„Meines Erachtens erfüllt ein Fingerabbildsystem zur Aktivierung-/Deaktivierung von Sicherheitssystemen bzw. als Zutrittskontrolle die gleichen, wenn nicht höheren Sicherheitsstandards wie Zahlencodes, Chipkarten oder Schlüsselsysteme. Daher erfüllen elektronischen Fingerabdrucksysteme auch den VdS-Standard!

Quelle: Ekey

Zuletzt aktualisiert am 2012-01-15 von Daniel Scheurich.

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