Glossar Marantec

A

Abschaltautomatik

Aus Sicherheitsgründen darf an der Schließkante des Tores eine maximale Kraft von 150 N erzeugt werden. Die vom Antrieb abzugebende Kraft, darf demzufolge maximal um den für die Torbewegung erforderlichen Kraftbedarf höher sein. Tritt an der Schließkante eine höhere Kraft auf, so muss der Antrieb durch die Abschaltautomatik sicher abschalten.

Da sich die Kraft an der Schließkante im Betrieb nicht direkt messen lässt, muss auf ein indirektes Messverfahren zurückgegriffen werden. Auf Grund unterschiedlicher elektrischer Eigenschaften kommt bei Gleichstrom- und Wechselstrommotoren ein unterschiedliches Verfahren zu Einsatz.

Bei Gleichstrommotoren wird dazu der Motorstrom gemessen, der einen vorher gemessenen und gespeicherten Wert nicht überschreiten darf. Bei Wechselstrommotoren wird die Drehzahl gemessen, die einen vorher gemessenen und gespeicherten Wert nicht unterschreiten darf.

Alarmmeldung

Der optionale Signalleuchten-Anschluß läßt sich wahlweise auch für eine Alarmmeldung programmieren. Beim Ansprechen der Aufschubsicherung wird in diesem Fall ein potentialfreier Relaisausgang aktiviert über den beispielsweise eine bauseitige Alarmanlage aktiviert werden kann.

Alternative Energiequelle

Die Sonne als Stromlieferant. Modernste Technologien ermöglichen die alternative Bedienung des Antriebs.

Antriebsschienen

Microprofilierte 1- und 2-geteilte Schienen: Zahnriemen, Rollenkette, Kugelseil

Aufschubsicherung

Verhindert das Öffnen des Tors mit mechanischer Gewalt von außen.

Die Aufschubsicherung kann mechanisch durch z.B. ein Schneckengetriebe (realisiert bei den Marantec-Antrieben mit Rotaline-Technik) oder elektronisch durch Motorkraft erfolgen, die der äußeren Gewalteinwirkung entgegengesetzt wirkt.

B

Battery Backup (Notstrom)

Bei Ausfall der Netzspannung übernimmt das Battery Backup die Energieversorgung des Antriebes. Bis zu 24 Stunden bei maximal 10 Torzyklen (Auf / Zu). Dabei lädt sich die Batterie im normalen Betrieb selbst wieder auf.

Beschlag

Der Beschlag stellt die mechanische Verbindung zwischen dem Antrieb (genauer: dem Schienensystem) und dem Tor her. Für verschiedene Tortypen sind verschiedenartige Beschläge erforderlich

Blockierschutz

Eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme. Solange sich der Antriebsmotor dreht, werden Impulse generiert. Blockiert der Antrieb aus beliebigen Gründen, bleiben die Impulse aus und der Antrieb wird ausgeschaltet.

Blueline-Technologie

Die Marantec blueline-Technologie wurde mit dem Innovationspreis „Energieeffizienz“ der R+T 2009 ausgezeichnet: sie reduziert den Energieverbrauch im Stand-by Modus um mehr als 90% gegenüber Standardantrieben, auf ein Minimum von weniger als 0,3 Watt.

C

Comfort 150 AC

Garagentor-Antrieb für Antriebsschiene System Rotaline
Zug- und Druckkraft: 500 N
Betriebsspannung: 230 V
Leuchtmittel: 1x40 W/E 14

Comfort 220.2 blueline

Der besonders sparsame Antrieb.

Torbreite: max. 5,0 m
Torgewicht: max. 100 kg
Betätigungen: max. 16 pro Tag (AUF/ZU)
Zug- und Druckkraft: 600 N
Laufgeschwindigkeit: max. 140 mm/Sek.

Comfort 220.2, 250.2, 252.2

Die Klassiker unter den Marantec Garagentorantrieben.

Torbreite: max. 5,0 / 5,5 / 6,0 m
Torgewicht: max. 100 / 175 / 200 kg
Betätigungen: max. 16 / 28 / 48 pro Tag (AUF/ZU)
Zug- und Druckkraft: 600 / 800 / 1.000 N
Laufgeschwindigkeit: max. 140 mm/Sek.

Comfort 250.2 speed

Der besonders schnelle Antrieb.

Torbreite: max. 5,5 m
Torgewicht: max. 175 kg
Betätigungen: max. 28 pro Tag (AUF/ZU)
Zug- und Druckkraft: 800 N
Laufgeschwindigkeit: max. 220 mm/Sek.

Comfort 257.2

Der Antrieb für Tief- und Sammelgaragen.

Torbreite: max. 6,0 m
Torgewicht: max. 200 kg
Betätigungen: max. 100 pro Tag (AUF/ZU)
Zug- und Druckkraft: 1.000 N
Laufgeschwindigkeit: max. 140 mm/Sek.

Comfort 400 für Rollladen und Markisen

Als internationaler Technologieführer für Antriebs- und Steuerungstechnik hat Marantec unsere bewährte Techniken und Erfahrungen im Bereich Garagentor- und Außentorantriebe auch auf das direkte Hausumfeld übertragen. Im Sinne seiner bekannten Namensgeber steht das Antriebssystem Comfort 400 für Sicherheit und Komfort durch Technik – automatisch am besten!

Rollladen schützen vor Wärme oder Kälte und vor Einbrüchen. Rollladen bewahren auch die Privatsphäre der Hausbewohner. Markisen schützen vor Sonne und Witterung und schaffen eine angenehme Atmosphäre. Das Antriebssystem Comfort 400 bietet für beides, Rollladen und Markisen, den sicheren und komfortablen Rundumschutz – ganz automatisch!

Comfort 520

Der Comfort 520 ist das einbaufertige Drehtor-Spindel-Antriebssystem für einflügelige oder zweiflügelige Drehtor-Anlagen mit einer Flügelbreite bis zu drei Metern.

Comfort 820

Der Comfort ist 820 ist verwendbar für Schiebetore bis 8 m Breite und 750 kg Gewicht

Merkmale:

  • Referenzpunkt-Technik
  • selbstüberwachende Kraftbegrenzung
  • Sanft-Anlauf/Sanft-Stop
  • 1 Handsender inklusive
  • umfangreiches Zubehör möglich
  • automatischer Zulauf möglich
Comfort 830

verwendbar für Schiebetore bis 8 m Breite und 300 kg Gewicht

Merkmale:
- Referenzpunkt-Technik
- selbstüberwachende Kraftbegrenzung
- Sanft-Anlauf/Sanft-Stop
- 1 Handsender inklusive
- umfangreiches Zubehör möglich
- automatischer Zulauf möglich

Command 115

Innendrucktaster für Impulsfolge Auf-Stopp-Zu.

Command 116

Innendrucktaster für Richtungsimpuls.

Command 222

Funk-Codetaster, 4 Kanal. Bedienung durch PIN-Code.

Command 314, 414

Schlüsseltaster als Unterputzund Aufputzvariante.

Command 612

3-fach-Folientaster für die Funktionen Tor AUF/HALT/Tor ZU mit einem Schlüssel für die Funktion Steuerspannung AUS, abschließbar.

Command 613

Abschließbarer Drucktaster für Auf-Halt-Zu.

Command 620

Notaus-Taster, dient dem Abschalten eines Antriebes in einer Notlage.

Command 701

Deckenzugtaster mit Zugseil, für Impuls Tor AUF/ZU.

Command 802, 812

Transponder-Leseelektronik durch Codekarten. Für max. 30 bzw. 2.000 Nutzer.

D

Digital 302

Mini-Funkhandsender für 2 Funktionen inkl. Wand- und Sonnenblendenhalter.

Digital 304

Mini-Funkhandsender für 4 Funktionen inkl. Wand- und Sonnenblendenhalter.

Digital 313

Micro-Funkhandsender für 3 Funktionen inkl. Schlüsselanhänger.

Digital 321

Micro-Funkhandsender für 1 Funktion inkl. Schlüsselanhänger.

Digital 323

Funkhandsender für 3 Funktionen für den Zigarettenanzünder.

Digital 361, Digital 362

Als Unterputz-Empfänger oder Steckdosen-Empfänger sind der Digital 361 und 362 ideal zur Steuerung von technischen Geräten im Haus, bspw. Lampen und Ventilatoren geeignet. Die Montage ist denkbar einfach. Entweder wird das technische Gerät konventionell mit dem Empfänger verkabelt (Unterputzempfänger Digital 361) oder es wird einfach über den Stecker mit dem Empfänger verbunden (Steckdosenempfänger Digital 362). Als 1-Kanal-Empfänger stehen die Produkte mit den Frequenzen 433 sowie 868 MHz zur Verfügung. Der Digital 361 lässt sich sowohl mit 1-Kanal-Sendern als auch mit Mehrkanal-Sendern bedienen. Es lassen sich bis zu 10 Handsender-Codierungen in den Digital-Empfänger einlernen.

Digital 371

Der Impuls-Steckdosen-Empfänger Digital 371 kann Funktelegramme empfangen und sie als Impuls zur Steuerung von Antriebssystemen wieder abgeben. Der Digital 371 ist bestens zum einfachen Umrüsten von Fremdantrieben auf Marantec-Fernsteuerungen geeignet. Ein besonderer Vorteil ist es zudem, dass mit dem neuen Digital 371 Antriebssysteme mit alten Funkfrequenzen auf die neuen, verbesserten Frequenzen umgerüstet und gleichzeitig die vorhandenen Handsender weiter genutzt werden können.

Dynamic vario DC

Industrie-Sektionaltorantrieb in Gleichstromtechnologie

Dynamic xs. base

Basisantrieb mit einer integrierten, nicht erweiterbaren Totmann-Steuerung Control x.base für einfachste Toranwendungen

Dynamic xs. plus

Komfortantrieb für anspruchsvolle, flexible Toranwendungen mit einer externen, jederzeit erweiterbaren Steuerung Control x.plus

E

Einbruchhemmung

Die elektronisch überwachte Aufschubsicherung verhindert effektiv das unbefugte Öffnen des Tores.

Einflügelige Drehtorantriebe

Bei der einflügeligen Version des Marantec Comfort Drehtorantriebs steuern Sie den Flügel mit einer Taste des Handsenders. So bleibt die zweite Taste frei um z.B. die Hofbeleuchtung oder das Garagentor-Antriebssystem zu steuern.

EM 131

Verkehrssteuerung

EM 151

LCD-Display (auch zur Nachrüstung geeignet)

EM 171

Relais-Modul

EM 181, 182, 183

SKS-Module

EOS

EasyOperatingSystem: Marantec Antriebssysteme werden über eine einheitliche Programmierstruktur in Betrieb
genommen. Das spart Zeit und vereinfacht die Installation unterschiedlicher Antriebe.

F

Flügeltor

Das Tor ist senkrecht geteilt. Die Hälften sind links bzw. rechts im Torrahmen angeschlagen und werden nach außen geöffnet.

Frequenz

Für Funkgeräte aller Art werden vom Gesetzgeber bestimmte Frequenzbereiche zur Nutzung durch Sendeanlagen freigegeben. In Deutschland wacht die "Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post" mit Sitz in Bonn über die Verteilung und Einhaltung der für Fernsteuerungen vorgesehenen Frequenzbereiche.

So stehen für die kommerzielle, medizinische und wissenschaftliche Nutzung von Funkfernsteuerungen die sogenannten ISM-Bänder zur Verfügung. Diese Industrial, Scientific und Medical-Frequenzen liegen in folgenden Bereichen:

  • 27 MHz - 11 Meter Band
  • 40 MHz - 7,5 Meter Band
  • 433 MHz - 70 Zentimeter Band
  • 868 MHz - 35 Zentimeter Band

Die Freigabe und Kontrolle von bestimmten Frequenzbereichen durch die Regulierungsbehörde sorgt für eine sichere und weitgehend störungsfreie Funktionsweise von Funkfernsteuerungen.

G

Garagenbeleuchtung

Eine Garagenbeleuchtung kann entweder im Antriebsgehäuse integriert sein, oder die vorhandene Beleuchtung wird vom Antrieb gesteuert. Mit Betätigen des Tores wird in beiden Fällen die Beleuchtung für einen begrenzten Zeitraum eingeschaltet.

Mit einem Wandtaster kann die Beleuchtung auch unabhängig vom Torlauf bedient werden.

H

Handsender

Der Handsender ist eine Funk-Sendeeinheit zur Torbedienung.

Alle Marantec-Handsender sind auch im mehrkanaligen Ausführungen erhältlich, um mit einem Handsender mehrere Antriebe unabhängig voneinander steuern zu können.

In Kombination mit einem Universal-Empfänger können auch weitere Geräte, wie z.B. eine Außenbeleuchtung gesteuert werden.

Bei HomeLink® handelt es sich um einen im Innenraum des Automobils integrierten Sender. Mit diesem System lassen sich Tore öffnen und schließen sowie andere Geräte ein- bzw. ausschalten. Bei Automobilen, die über diese Zusatzausstattung HomeLink® verfügen, können unsere Handsender eingelernt werden.

K

Kipptor

Das Tor wird an den unteren Ecken in vertikalen Schienen im Torrahmen nach oben und an den oberen Ecken an horizontalen Schienen ins Garageninnere geführt. Das Tor schwingt nicht nach außen auf.

L

Laufzeitbegrenzung

Bezeichnet die zeitliche Begrenzung des Torlaufs. Nach der angegebenen Laufzeit wird der Antrieb auf jeden Fall abgeschaltet.

Leistungsaufnahme

Die Energieaufnahme aus dem Stromnetz. Hier wird unterschieden zwischen der Leistungsaufnahme im Ruhezustand und während des Torlaufs.

Bei der gelegentlichen Betätigung eines privaten Garagentores ist besonders eine geringe Leistungsaufnahme im Ruhezustand von Bedeutung, um die Stromkosten gering zu halten.

Lichtschranke

Sie bietet eine zusätzliche Sicherheit für die ganze Familie. Sender und Empfänger sind optimal vor Beschädigungen geschützt. Dadurch garantieren sie die permanente Funktionssicherheit.

Lichtschranke

Eine Lichtschranke überwacht den Durchfahrtsbereich des Tores mit einem Lichtstrahl.

Wird der Lichtstrahl von einem Hindernis unterbrochen, so wird der daran angeschlossene Antrieb das Tor nicht schließen.

M

Manipulationssichere Funkfernsteuerung

Die Multi-Bit Technologie ermöglicht über 281 Billionen unterschiedlicher Funk-Codierungen. So wird jeder Handsender zu einem sicheren Unikat mit einer komfortablen, hohen Reichweite.

Marantec Flachkabel-System

Die meisten elektrischen Komponenten und Zubehörteile aus dem Marantec-Lieferprogramm verwenden das Marantec Flachkabel-System als universelles Verkabelungssystem. Die Komponenten sind damit schnell und einfach zu verbinden.

Grundsätzlich sind alle Komponenten mit Flachkabel-System untereinander kombinierbar.

MAX Light

Funktionsleuchte. Individuell verstellbar.

MDS

MarantecDiagnosticSystem für eine komfortable und transparente Wartung. Für PDA’s und PC´s zur umfangreichen Diagnostik und Langzeitprotokollierung von Antriebsdaten.

Multi-Referenzpunkt-Technik

Alle Einstellungen werden komplett über die Steuerung programmiert. Torpositionsbestimmungen, bspw. nach Stromausfall, sind nicht mehr erforderlich.

Multibit-Fernsteuerung

Die Übertragung der Funksignale vom Sender zum Empfänger erfolgt codiert. Um die Sicherheit zu maximieren wurden bei den Multibit-Fernsteuerungen die Anzahl der Codiermöglichkeiten auf 248erhöht.

Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme kann die Codierung der Handsender nur mit einem Programmierkabel und damit nur vom Eigentümer vorgenommen werden.

Eine Manipulation ist damit praktisch ausgeschlossen.

N

Nachrüstsatz für Endlagenmeldung

Mit diesem Nachrüstsatz wird die augenblickliche Endlage ("Auf" oder "Zu") an einen Ort gemeldet, an dem kein Sichtkontakt mit der Toranlage besteht, beispielsweise im Haus.

Dazu wird der Nachrüstsatz in das Steuergerät der Drehtorantriebe eingebaut und bietet zwei potenzialfreie Relaisausgänge.

Notentriegelung

Notentriegelungen ermöglichen die Öffnung des Tores von außen, wenn bei Stromausfall die Garage nicht durch einen weiteren Eingang betreten werden kann, um die Schnellentriegelung des Antriebs zu aktivieren.

Praktisch geschieht dies durch Verbindung der vorhandenen Schließanlage des Tores mit der Schnellentriegelung des Antriebs durch einen Bowdenzug.

P

Patentierte Kraftbegrenzung

Marantec-Antriebssysteme erkennen frühzeitig Hindernisse, sie stoppen das Tor sofort in Torrichtung ZU und fahren es um ca. 20 cm zurück. Personen und Gegenstände werden so zuverlässig vor Schäden geschützt.

Preise

Der minimal erforderliche Preis für ein einbaufertiges Antriebssystem addiert sich aus den Preisen für den Antrieb, dem Schienensystem in der erforderlichen Länge (von der Torhöhe abhängig), dem passenden Beschlag (vom Tortyp abhängig) und den Montagekosten.

Weitere Kosten für Zubehörteile und deren Montage sind optional.

R

Referenzpunkt-Technik

Dem Antrieb muss während des Torlaufs signalisiert werden wann die Torendlagen erreicht sind. Üblicherweise geschieht das mit mechanischen Endschaltern für beide Endlagen, die bei der Erstmontage justiert werden.

Bei der Referenzpunkttechnik ist nur ein Referenzpunkt fest auf dem Transportmedium (Rotaline-Transportkette, Rollenkette oder Zahnriemen) befestigt. Dieser Referenzpunkt setzt während des Torlaufs berührungslos einen elektronischen Zähler auf Null. Ab diesem Punkt wird der Zähler bis zum programmierten Endwert hochgezählt und der Torlauf gestoppt.

Der Vorteil ist die einfache Einstellung bei der Erstmontage, die darüber hinaus millimetergenau erfolgt und damit letztlich zur Geräuschminimierung beiträgt.

Rollenkette

Das Rollenketten-System ist die preiswerteste Variante und relativ leise. Nach jahrelangem Einsatz kann unter Umständen ein Nachschmieren und Nachspannen der Rollenkette erforderlich werden.

Rotaline

Das Rotaline-System ist nur mit speziellen Antrieben kombinierbar. Es ist über die gesamte Lebensdauer wartungsfrei, bietet eine mechanische Aufschubsicherung, ist jedoch nicht die leiseste Variante.

S

Sanft-Anlauf/Sanft-Stop

Wenn der Antrieb anläuft, so wird das Tor durch die Sanft-Anlauf-Funktion sanft beschleunigt. Die Sanft-Stop-Funktion bremst das Tor kurz bevor es ganz geschlossen ist sanft ab. Beide Maßnahmen sorgen für ein besonders geräuscharmes Öffnen und Schließen besonders von Schwingtoren und Kipptoren, wie es selbst von Hand kaum zu erreichen ist.

Schließkantensicherung

Die Schließkantensicherung sorgt für zusätzliche Sicherheit.

In einem innen hohlen Gummiprofil, das an der Torunterkante angebracht wird, befindet sich eine Lichtschranke. Beim Auftreffen des Tores auf ein Hindernis reicht schon leichter Druck, um das Gummiprofil zu verformen und den Lichtstrahl zu unterbrechen. Dies bewirkt das Stoppen oder Zurückfahren des Tores.

Bei Kipptoren und Sektionaltoren wird das Gummiprofil unter der Torunterkante angebracht, bei Schwingtoren an der Innenseite der Torunterkante.

Schlupftür

Eine Tür, die in das Garagentor eingearbeitet ist. Diese muss beim Anlauf des Antriebs geschlossen sein, was durch die Schlupftürsicherung überwacht wird.

Schlüsselschalter

Ein Schlüsselschalter wird in der Regel außen in Tornähe montiert. Über den Schlüsselschalter kann mit einem Schlüssel ein elektrischer Kontakt ausgelöst werden, der den Torantrieb startet.

Das Schlüsselschaltergehäuse muss widerstandsfähig gegen mechanische Gewalt gefertigt sein, damit kein Unbefugter das Gehäuse öffnen, den Kontakt auslösen und damit in die Garage eindringen kann.

Schnellentriegelung

Ermöglicht das Öffnen des Tores per Hand, bei z.B. Stromausfall durch entkoppeln des Tores vom Antrieb. Bei geschlossenem Tor muss dazu eine zusätzliche (Neben-)Tür den Zugang zur Garage ermöglichen.

Schutzart

Die Schutzarten kennzeichnen den Schutz elektrischer Betriebsmittel durch ein Gehäuse. Sie beschreiben den Berührungsschutz, Fremdkörperschutz und Wasserschutz.

IP00: kein Schutz

IP65: Schutz gegen Berührung mit einem Draht, Staubdicht, Schutz gegen Strahlwasser

Geräte, die im Freien eingesetzt werden sollen, müssen der Schutzart IP65 genügen. Geräte für Innenanwendungen die mit Kleinspannung arbeiten, können auch der Schutzart IP00 genügen und damit preiswerter angeboten werden.

Schwingtor

Der am weitesten verbreitete Tortyp. Das Tor wird an oberen horizontalen Schienen nach innen geführt, schwingt dabei jedoch nach außen auf.

Seitensektionaltor

Das Tor ist vertikal in Segmente unterteilt, die miteinander verbunden sind. Alle Segmente sind einzeln in einer Schiene geführt, die im Torausschnitt zur Seite und dann in einem Bogen in das Garageninnere weiterführen.

Sektionaltor

Das Tor ist horizontal in Segmente unterteilt, die miteinander verbunden sind. Alle Segmente sind einzeln in einer Schiene geführt, die auf dem Boden beginnend im Torrahmen senkrecht nach oben führt und am oberen Ende des Torrahmens horizontal in das Garageninnere weiterführt.

Selbstüberwachende Kraftbegrenzung

Die selbstüberwachende Kraftbegrenzung lernt, wie viel Kraft an jedem Punkt der Torlaufbahn erforderlich ist um das Tor zu bewegen. So kann gewährleistet werden, dass das Tor an jedem Punkt mit der minimal erforderlichen Kraft bewegt wird. Die auftretenden Kräfte beim Auftreffen auf ein Hindernis werden damit gleichfalls minimiert.

Signalleuchte

Funktionsleuchte. Blinkt und leuchtet, abhängig von der Ansteuerung.

Signalleuchte

Der Anschluss einer Signalleuchte erhöht die Sicherheit der Toranlage.

Die Signalleuchten blinken während der programmierten Anfahrwarnung und bei elektrischer Bewegung des Tores. Bei eingeschaltetem automatischen Zulauf blinken die Signalleuchten zusätzlich während der Vorwarnzeit.

Soft-Start und Soft-Stopp

Die Soft-Starts und Soft-Stopps sind einstellbar. Sie garantieren einen superleisen Torlauf. Und schonen gleichzeitig das Tor und den Antrieb.

Special 402

Pfeilerverriegelung für einflügelige Tore: Mit diesem Schloss wird das Tor zusätzlich am gegenüberliegenden Pfeiler verriegelt. Die Entriegelung erfolgt elektrisch durch das Steuergerät des Drehtorantriebes zusammen mit der Toröffnung. Empfohlen ab einer Flügelbreite von 2,5 m.

Notöffnung per Schlüssel bei Stromausfall.

Special 402, 403

Elektroschloss für Pfeiler oder Bodenverrieglung.

Special 403 Elektroschloss

Mit diesem am Tor montierten Elektroschloss in Verbindung mit einem der Auflaufböcke (siehe unten) werden die Torflügel zusätzlich in der Mitte am Boden verriegelt. Die Entriegelung erfolgt elektrisch durch das Steuergerät des Drehtorantriebes zusammen mit der Toröffnung. Empfohlen ab einer Flügelbreite von 2,5 m.

Notöffnung bei Stromausfall ist mit einem Schlüssel möglich.

Special 404

Auflaufbock für Oberflächenmontage.

Für gegenseitig verriegelnde Flügel ist ein Stück in Verbindung mit einem Elektroschloss Special 403 erforderlich, andernfalls jeweils zwei Stück.

Special 407

Auflaufbock zum Vergießen in Beton.

Für gegenseitig verriegelnde Flügel in Verbindung mit einem Elektroschloss Special 403.

Special 408

Auflaufbock zum Vergießen in Beton. Für gegenseitig nicht verriegelnde Flügel in Verbindung mit zwei Elektroschlössern Special 403.

Special 608

Einweg-Lichtschranke

Special 630

Einweg-Lichtschranke

Spindel-Antrieb

Eine Bauform des Drehtorantriebs.

Der Spindel-Antrieb ermöglicht durch seine direkt Kopplung von Antriebsmotor und Tor in Verbindung mit der elektronischen Steuerung eine präzise Bewegung des Tores in die Endlagen. Geräuschentwicklung und Verschleiß werden dadurch minimiert.

Stromsparschaltung

Auch wenn der Antrieb das Tor nicht bewegt, so benötigt er doch auch im Ruhezustand Strom um den Funkempfänger in Betrieb zu halten. Je nach Konstruktion der Antriebselektronik kann auch diese im Ruhezustand Strom verbrauchen.

Die Stromsparschaltung sorgt für eine Minimierung des Ruhestromverbrauchs.

T

Thermoschutz

Der Antrieb erwärmt sich während des Betriebs durch die entstehende Verlustwärme des Motors. Eine zu hohe Temperatur würde Schäden zur Folge haben. Der Thermoschutz besteht aus einem Temperaturfühler der die Temperatur des Antriebs überwacht und diesem bei Überhitzung abschaltet.

Torgewicht

Wenn zwischen leichten und schweren Toren unterschieden werden muss, so bezieht das seine Laufeigenschaften mit ein.

Ein leichtes Tor ist demnach mit geringerem Materialeinsatz gefertigt (Blech mit Streben) und über seinen gesamten Laufweg zwischen den Endstellungen gleichmäßig mit geringem Kraftaufwand zu bewegen. Ein schweres Tor ist demnach mit höherem Materialeinsatz gefertigt (Massivholz) oder nur mit höherem Kraftaufwand zu bewegen.

Torlaufgeschwindigkeit

Bezeichnet die Geschwindigkeit mit der das Tor bewegt wird, angegeben in Metern pro Sekunde (m/s) bei Garagen und Schiebetoren. Bei Garagentoren ist korrekterweise die Geschwindigkeit gemeint, mit der der Schlitten in der Schiene bewegt wird.

Die tatsächliche Geschwindigkeit des Tores ist abhängig vom Tortyp. Bei Sektionaltoren und Seitensektionaltoren sind die Geschwindigkeiten von Schlitten und Tor näherungsweise gleich. Bei Schwingtoren und besonders bei Kipptoren nimmt die Geschwindigkeit der Toroberkante in Richtung der geschlossenen Endposition zu, weshalb hier auch ein Antrieb mit Sanft-Anlauf/Sanft-Stop (möglichst stufenlos) empfohlen wird, um Geräuschentwicklung und Verschleiß zu minimieren.

W

Wandtaster

Ein Wandtaster wird in der Garage in Tornähe angebracht um beim Verlassen der Garage das Tor auf Knopfdruck zu schließen.

Ein Wandtaster kann auch im Haus angebracht werden, um von hier das Tor zu bedienen. Nützlich ist hier auch die Torzustandsanzeige, die auch ohne Sichtkontakt zum Tor anzeigt, ob dieses geöffnet oder geschlossen ist.

Je nach Ausführung kann ein Wandtaster noch weitere Funktionen haben.

Z

Zahnriemen

Das Zahnriemen-System ist die leiseste Variante. Nach jahrelangem Einsatz kann unter Umständen ein Nachspannen des Zahnriemens erforderlich werden.

Zug-/Druckkraft

Die Zug-/Druckkraft ist ein Maß für die Kraftabgabe des Antriebs und wird in Newton (N) angegeben.

Ein schweres Tor benötigt einen Antrieb mit einer größeren Zug-/Druckkraft als ein leichtes Tor.

Zulauffunktion

Die programmierbare Zulauffunktion schließt das Tor automatisch nachdem das Tor vollständig geöffnet ist und die eingestellte Zeit abgelaufen ist.

Um die Zulauffunktion nutzen zu können, ist eine zusätzliche Sicherheitseinrichtung (z.B. Lichtschranke im Durchfahrtsbereich oder eine Schließkantensicherung) erforderlich. Die Schließkantensicherung und die Lichtschranke sind Sicherheitseinrichtungen, die unabhängig von der Zulauffunktion mit dem Antriebskopf kombiniert werden können.

Zweiflügelige Version

Bei der zweiflügeligen Version des Marantec Comfort Drehtorantriebs steuern Sie wahlweise die Flügel einzeln mit je einer Taste des Handsenders. Oder Sie starten einen Flügel mit einer Taste des Handsenders. Der zweite Flügel folgt mit einstellbarer Verzögerung. So bleibt die zweite Taste frei um z.B. die Hofbeleuchtung zu steuern.

Zwischenposition

Die Zwischenposition ist eine einprogrammierte Torposition zwischen den Postionen 'TOR-AUF' und 'TOR-ZU', die auf eine zusätzliche Taste des Handsenders programmiert werden kann. Die Funktion kann kann beispielsweise zur Belüftung der Garage genutzt werden.