Kellertüren

Kellertüren

Kellertüren kommen in verschiedenen Positionen zum Einsatz. Sie trennen entweder den Außenraum, den Innenraum, die Garage oder einen Heizungsraum von Ihren Wohnräumen ab. Auch was ihre Funktion angeht, sind viele verschiedene Versionen erhältlich, wie etwa eine Brandschutz- oder eine Rauchschutztür oder eine einfache Nebeneingangstür aus Holz, Kunststoff oder Aluminium. Grundsätzlich umfassen Kellertüren alle Türen, die an den Kellerbereich angrenzen, aber sich noch innerhalb des Kellers befinden.

Arten von Kellertüren im Überblick

Keller-Außentüren verbinden den Keller mit draußen. Diese Türen benötigen spezielle Sicherheitsanforderungen, da es sich um eine Nebeneingangstür handelt, über die man Zutritt zum Haus hat. Da sie meistens an der Seite des Hauses in einem schlecht einsehbaren Winkel verbaut sind, müssen sie besonders gut gegen Einbruch abgesichert werden. Deshalb empfiehlt es sich, eine Tür mit einer hohen Widerstandsklasse zu verbauen. Weitere wichtige Aspekte sind die Wärmedämmung und die Schallisolierung.

Keller-Innentüren befinden sich zwischen Wohnbereich und Keller und müssen deshalb gut gedämmt sein, damit die Wärme aus dem Wohnraum nicht verloren geht. Um Einbruchsversuche vom Keller her zu verhindern, sollten Sie für diese Tür eine hohe Sicherheitsklasse wählen. Eine andere Kellertür-Variante befindet sich zwischen Garage und Keller: Hier schreibt der Gesetzgeber eine feuerhemmende Tür vor. Auch zwischen Wohnraum und Garage müssen Feuerschutztüren verbaut werden. Eine weitere Empfehlung besteht in einer Schallschutztür, um ungewollte Geräusche aus dem Wohnraum draußen zu halten.

Eine spezielle Version der Kellertür ist die für den Heizraum. Hier wird in der Regel, um für besondere Sicherheit zu sorgen, eine Brandschutztür eingebaut. Diese feuerhemmende Tür schützt die angrenzenden Bereiche vor Feuer und garantiert den besten Brandschutz. Diese Türen setzen auf selbstschließende Bänder, um optimale Sicherheit zu gewährleisten.

Was ist bei der Auswahl zu beachten?

Wichtige Kriterien bei der Auswahl der passenden Kellertür sind die Materialien und die Beschaffenheit der Tür. Das heißt, Sie können zwischen einer Tür mit oder ohne Fenster wählen. Weitere Aspekte sind die bereits oben erwähnten Einbruchswiderstandsklassen, die Feuerwiderstandsklassen und die Wärmedämmung. Zusätzliche wichtige Sachverhalte, die Sie bedenken sollten, sind der zu erwartende Pflegeaufwand für die Tür oder ob diese sich eventuell noch nachrüsten lässt. Hierzu stehen elektronische Türschlösser zur Verfügung oder Sie integrieren die Kellertür in Ihr Smart Home-System.

Welche Materialien werden verwendet?

Wie bei anderen Türen stehen Ihnen bei Kellertüren verschiedene Materialien zur Verfügung. So haben Sie die Wahl zwischen Kunststoff, der besonders günstig und pflegeleicht ist, Holz oder Türen mit einem verzinkten Stahlkern. Eine weitere Variante sind die modernen Türen aus Aluminium, die ebenfalls langlebig und stabil sind. Darüber hinaus bieten sie einen sehr guten Schallschutz, weshalb sie häufig als Nebeneingangstür zwischen Garage oder Werkstatt und Haus genutzt werden.

Auch Kellertüren aus Holz bieten zahlreiche Vorteile: So erweist sich Holz als sehr robust und formstabil. Diesen Klassiker unter den Kellertüren können Sie mit verschiedenen Lasuren und Lackierungen sehr individuell gestalten.

Bildnachweis: Adobe Stock - 206131766

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